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Teamgeist war das Motto der Frauen des PSV Leipzig
Der 1. Wettkampftag in der Verbandsliga Frauen 2026 mit insgesamt acht Mannschaften bot
tolles Judo und einige Überraschung und dabei standen die Frauen des PSV Leipzig wieder
einmal im Mittelpunkt.


Was ist passiert in der Sporthalle der Bereitschaftspolizei Leipzig?
Alles begann mit einer sehr farbenfrohen Eröffnung in der nur noch die Frauen des PSV
Leipzig im traditionellen weißen Judogi antraten. Was auch schnell sichtbar wurde, dass wir,
bedingt durch zahlreich Ausfälle, eine verhältnismäßige kleine Mannschaft am Start hatten
doch das tat der guten Stimmung und einer jetzt erst recht Mentalität der Mannschaft keinen
Abbruch.


Wir durften auch direkt in der ersten Runde gegen die Leipziger Sportlöwen antreten und
kamen mit einem ungefährdeten 5:2 Sieg gut in das Turnier. Im zweiten Kampf stand uns die
TSV Lichtenberg gegenüber die im ersten Kampf ebenfalls gewonnen haben. Der Respekt
war zu spüren, aber das Selbstbewusstsein war größer und so traten die PSV- Mädels auch
auf. Jede einzelne war von der ersten Sekunde voll konzentriert und brachte dies auch auf
die Tatami. Am Ende stand der zweite 5:2 Erfolg zu buche. Der dritte Kampf gegen den JSV
Rammenau, die sich gegen über der letzten Saison nochmals verstärkt haben, schien auf
dem Papier gegen uns zu sprechen. Nach einem schnell Ippon für uns kam sofort die
Antwort unserer Gegnerinnen zum 1:1. Der dritte Kampf war dann an Spannung und
Spektakel kaum zu toppen und endet völlig überraschend mit einem wunderschönen Uchi-
mata Ippon für uns. Es ging weiter hin und her der Ausgleich durch Rammenau, die erneute
Führung und wieder der Ausgleich zum 3:3 vor dem letzten Kampf. Der hatte es dann wieder
in sich! Nach einem Rückstand mit Waza-ari erfolgte kurz darauf der Ausgleich und im
Gegensatz zur Gegnerin konnten wir die Wurfaktion im Bodenkampf fortsetzen und mit einer
Festhalte zum Sieg abschließen. Der Jubel war riesig aber auch das Staunen war groß.

Der PSV Leipzig schaffte mit einer großartigen Teamleistung tatsächlich einen 4:3 Sieg. Viel Zeit
blieb aber nicht denn der letzte Kampf gegen die Frauen von SV Sachsenhausen war direkt
im Anschluss. Jetzt nur nicht leichtsinnig werden sagten wir uns alle und sprachen ein letztes
mal die möglichst richtige Aufstellung ab. Was dann auf der Tatami folgte war ein
regelrechtes Feuerwerk der Frauen vom PSV Leipzig. Nach weniger als einer Minute waren
5 Kämpfe jeweils mit wunderschönen Würfen gewonnen. Am Ende wurde es ein 6:1 Sieg.
Die Frauen vom PSV Leipzig kämpften am 1. Wettkampftag in der Besetzung Rachel R.,
Sandy B., Amarah G., Franziska Sch., Lina Z., Barbara Sch., Susann K., Rabea Sch., Anika
K., Sarah P., Milla K., Maja N., Xenia K. und Lisa K.

Trainer Guido B. war sehr stolz über die
Mannschaftsleistung und lobte jede einzelne Sportlerin die dabei war und zu diesem tollen
Ergebnis beigetragen hat. Nun reisen wir am 6.6.2026 als einzige Mannschaft ungeschlagen
nach Chemnitz zum 2. Wettkampftag.
Wir werden über den Ausgang und das große Final berichten!
Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern des PSV Leipzig – Abteilung Judo für
die super Organisation. Ihr habt den 1. Wettkampftag in der Bereitschaftspolizeiwieder
einmal zu einem Sportlichen Höhepunkt und Erlebnis gemacht. DANKE