Judo-Team PSV Leipzig e.V.

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Städtepartnerschaft Leipzig - Kiew

Städtepartnerschaft Leipzig - KiewDie Städtepartnerstadt zwischen Leipzig und Kiew lebt!


Im Juni 2019 besuchte uns eine kleine Delegation aus der Dnepr-Stadt und nahm mit Begeisterung und Erfolg an der Lipsiade® teil. Dabei wurde vom Kiewer Delegationschef Igor Okhoba sogleich die Einladung zum Gegenbesuch und der Teilnahme an den Stadtmeisterschaften der U14 ausgesprochen.

In Zusammenarbeit mit der Sportjugend Leipzig organisierte der Sportbezirk Leipzig des Judo-Verbands Sachsen und der Stadtfachverband Judo Leipzig diese Reise, die eine Auswahl mit Sportlern aus fünf verschiedenen Vereinen mit einer siebenköpfigen Jungs- und fünfköpfigen Mädchenmannschaft unter Führung der Trainer André Herz (Judoclub Leipzig) und Mark Sotnikow (PSV Leipzig) in Leipzigs älteste Partnerstadt entsenden konnte. Beteiligte waren Judoclub Leipzig, PSV Leipzig, Randori Leipzig-West, die Delitzscher Sportfüchse und JV Grimma, die Delegationsleitung übernahmen Sebastian Pilz und Yelyzaveta Romanyak von der Sportjugend.

Nach dem Hinflug (für einige der Sportler war es die erste Flugreise überhaupt) am Freitag, 27. September 2019, wurden wir von Igor am Airport Shulyani in Empfang genommen und zum Hotel Turist am linken Dnepr-Ufer gefahren - der Bus sah abenteuerlich aus, brachte uns aber an diesem Abend und auch in den Folgetagen gut an alle unsere Ziele. Samstag früh brach die Delegation zu den Einzelwettkämpfen auf. In Kiew mit einer Einwohnerzahl von offiziell 3 Millionen Menschen (inoffizielle Schätzungen liegen weit höher) ist das Judo eine beliebte Sportart, so dass ein ordentliches Teilnehmerfeld ordentlich Herausforderung versprach. So kam es zu äußerst spannenden Kämpfe unserer Leipziger Jugendlichen mit Siegen und Niederlagen. Am Sonntag folgte das Mannschaftsturnier mit ebenfalls hohem Kampfniveau und sehenswerten Zweikämpfen. Leider konnten nur die Mädchen dabei Medaillen im Einzel- und Mannschaftswettbewerb mit nach Hause nehmen, namentlich erwähnt sei die Einzel-Goldmedaille von Josephine Peetz (Randori Leipzig-West), aber auch den jungen wird der internationale Wettkampf und die Reise mit Sicherheit in guter Erinnerung bleiben.

Der Sonntagnachmittag war dann dem Kennenlernen der altehrwürdigen Stadt Kiew mit ihrer 1500-jährigen Geschichte vorbehalten. Nachdem wir die Metro über endlos lange Rolltreppen aus einer der tiefsten U-Bahn-Stationen der Welt verlassen hatten, lernten wir das Goldene Tor und riesige orthodoxe Kirchen kennen, genossen den traumhaften Ausblick vom Wladimirpark über den Dnepr, spazierten den Andreas-Steig zum Flußufer hinunter und verbrachten Zeit auf dem Khreschatik-Boulevard und dem Maidan-Platz. Montag, 30. September 2019, ging es wieder zurück zum Flughafen und nach Deutschland.

Der sportlich-kulturelle Jugendaustausch soll auch im nächsten Jahr fortgesetzt und ausgebaut werden.

Sebastian Pilz

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